Bestens vorbereitet: Die richtige Ausrüstung für eine Motorradtour

Bestens vorbereitet: Die richtige Ausrüstung für eine Motorradtour

 
Jede Motorradtour steht und fällt mit der richtigen Vorbereitung! So gibt es eine Reihe von Punkten, die man bei deren Planung und Organisation bedenken sollte. Diese gehen über die genaue Planung der Reiseroute weit hinaus.

Bereits ab dem Zeitpunkt der Planung gilt es zu überlegen, welche Reiseutensilien man unbedingt mit an Bord nehmen muss. Die Kapazitäten in Sachen Unterbringung sind beim Motorrad bekanntlich relativ schnell erschöpft. Daher ist eine vorausschauende Planung das A und O. Eine unzureichende Vorbereitung wird sich spätestens dann rächen, wenn man während der Tour feststellen muss, die unpassende Kleidung oder die falschen Ersatzteile für die Maschine eingepackt zu haben. Man sollte sich daher klar machen, dass eine Motorradtour nicht erst in dem Moment beginnt, in dem man den Helm aufsetzt, sondern bereits ab dem Zeitpunkt der Planung. Nur so kann man sich vor unliebsamen Überraschungen während der Reise schützen!

Die überaus spannenden, zu klärenden Fragen sind:

  • Wohin soll die Reise gehen?
  • Wie ist das Klima in der zu bereisenden Region?
  • Wie sieht es mit der Tankstellenversorgung im Reisegebiet aus?
  • Wo will ich übernachten? Im Hotel oder im Zelt?
  • Muss ich die Hotelübernachtungen vorab buchen?
  • Welche Bekleidung für das Motorrad und die Freizeit nehme ich mit?
  • Was muss unbedingt in die Reiseapotheke?
  • Welche Ersatzteile für die Maschine nehme ich mit?
  • Ist meine Maschine in einem guten Zustand oder sollte sie noch in die Werkstatt zur Inspektion?

Reiseroute-Tourenplanung

Steht das Reiseziel fest, müssen in die Planung die Klimaverhältnisse der Region, die man bereisen will, mit einbezogen werden. Informationen hierzu findet man im Internet oder in Reiseführern. Als nächstes geht es daran, die Strecke für die Tour zu planen. Mit Hilfe eines Navigationsgerätes oder elektrischer Karten stellt das keine große Schwierigkeit dar. Viel schwieriger ist die Festlegung der Tagesstrecken. Unterschätzt man die Länge einer Etappe kann das schnell zu einem Verlust des Spaßfaktors „Motorrad“ und zu einem Sicherheitsrisiko führen. Und wenn man sich auf den Tagesetappen überfordert, kann man sich überhaupt nicht mehr an der schönen Landschaft, durch die man fährt, erfreuen.

Die wichtigsten Dinge

Ob man kleinere oder größere Touren plant, unverzichtbar sind immer Getränke und Snacks, die man am besten im Tankrucksack aufhebt. Sehr praktisch für das Trinken während der Fahrt ist ein Wasserrucksack. Ebenso gehören die Papiere (Führerschein, Zulassung, Ausweis), Zahlungsmittel und – falls vorhanden – ein Navigationsgerät zu den unverzichtbaren Dingen an Bord. Eine Sonnenbrille, die Ersatzbrille, Ersatzschlüssel für Koffer und Motorrad, Handy incl. Ladegerät, Erste-Hilfe-Set incl. Medikamenten und Warnweste dürfen auf keinen Fall fehlen. Bei längeren Touren haben sich Taschenmesser, Taschenlampe und Visierreiniger als äußerst nützliche Utensilien bewährt.

Bekleidung und Toilettenartikel

Zusätzlich zur Motorrad-Standardkleidung, wie Helm, Jacke, Stiefel, Handschuhe und Funktionsunterwäsche ist es ratsam, Ersatzhandschuhe, Regenbekleidung, Regenschuhe, Sturmhaube und Ohrstöpsel einzupacken. Die Mitnahme der üblichen Wasch- und Hygieneartikel, wie Seife, Shampoo, Rasierer, Zahnbürste, Zahnpasta, Deo, Kamm, Sonnencreme und Taschentücher dürfte selbstverständlich sein. Ein nützlicher Tipp, um Gewicht und Volumen einzusparen ist der, bei den Toilettenartikeln auf Probepackungen zurückzugreifen. Natürlich sollte man auch die Kleidungsstücke für die Freizeit nicht vergessen.

Nützliches Allerlei und Werkzeug

Die Mitnahme von Isolierband, Nylonschnur, Nähzeug, Feuerzeug und Kabelbinder kann keinesfalls schaden. An Werkzeug ist es ratsam, zusätzlich zum Bordwerkzeugset an die Mitnahme von diversen Schraubenschlüsseln, Draht, Schlauch, Zündkerzen, Hammer, Reifendichtmittel, Motoröl und Ersatzbirnen zu denken. Für die Übernachtungen im Zelt sollte man besser nicht die Isomatte, den Schlafsack und das Kochgeschirr zu Hause lassen.

Die Reiseapotheke

Unbedingt in die Reiseapotheke gehören ausreichend Schmerzmittel, Nasentropfen, Hustensaft, Halsschmerztabletten, Wundsalbe, Salben für Insektenstiche und Zerrungen oder Gelenkschmerzen sowie Pflaster.

Es ist also Einiges an Vorbereitungen zu treffen, bevor dann endlich der Starter betätigt und auf große Fahrt gegangen werden kann. Doch bei all der Arbeit sollte man sich immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass sich die in eine sorgsame Vorbereitung investierte Zeit auszahlt. Eine gute Planung und Vorbereitung ist schon die halbe Tour! Fahren Sie deshalb auch bei der Vorbereitung vorausschauend!

Keine Kommentare mehr möglich.